Guten Morgen....keine Nachricht....keine e-mail...nichts Neues bei Facebook....echt seltsam ohne Internet. Aber ... es geht auch....man kann halt nichts nachgucken...würde gerne nochmal wegen Telefonkarten gucken.
Um 13Uhr sind wir in Becancon. Im SuperU holen wir eine Landkarte von Frankreich...wie immer haben wir nämlich keine dabei. Die braucht man einfach , weil das Navi manchmal Strassen fährt, die wir nicht fahren wollen.
In Lons-le-Saunier finden wir endlich einen McDonalds wo wir parken können. Leider haben wir draussen kein Netz, also gehen wir rein. Da wir ja nichts essen Unschuldig surfen wir ohne Verzehr im freien wlan.

Weiter gehts nach Balan, in der Nähe von Lyon. Der Platz ist ganz ok, sauber und an einem Park gelegen. Eigentlich ganz schön...eigentlich... denn heute ist Samstag! und ausgerechnet heute findet hier ein Event statt. Eine Handballfeier wie wir später erfahren....

Wir sitzen vor dem TV und gucken Supertalent - der Parkplatz wird immer voller - auf einmal rummst es und das ganze Wohnmobil wackelt .... ich renne gleich raus und gucke was es war.....ein junger Mann mit seiner Mutter und der Bruder steigen aus. Er ist beim zurücksetzten volle Kanne gegen unser Wohnmobil gefahren. Weinend echt toll!!    Natürlich können wir uns nicht verständigen, wär ja auch zu schön gewesen StirnrunzelndMit Händen und Füssen, verärgert und verzweifelt versuchen wir rauszufinden was wir jetzt machen müssen. Die Halterin hat zum Glück das Formular dabei das man hier braucht für die Versicherung. Halb ausgefüllt mischt sich eine Freundin dazwischen und fragt ob wir den Schaden hier regulieren lassen wollten. Sie kennt jemand der das machen könnte. Oder sie gibt uns Geld und wir lassen es machen und wenn es mehr kostet, zahlt sie den Rest auf....Eine Stunde lang versuchen wir zu erklären das wir das in Deutschland machen wollen und zwar richtig, nicht flicken. Zwei junge Männer können ein paar Brocken deutsch und versuchen zu vermitteln. Sebbel ruft den ADAC an und dieser Mitarbeiter dolmetscht dann ein bisschen. Unsere Versicherung kontaktieren wir auch noch. Schliesslich ist die Verursacherin bereit das Formular ganz auszufüllen. Gegen 23Uhr sind wir endlich fertig, auch mit den Nerven.
An Schlaf ist nach der Aufregung und bei der lauten Musik nicht zu denken, deswegen hocken wir bis halb 2Uhr nachts und beobachten wie die Autos nach und nach weg fahren. (zum Glück ohne weiteren Schaden anzurichten)
Um 2Uhr gehen wir dann doch ins Bett und irgendwann schlafen wir ein.

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