Um halbr neun fahren wir los, nicht das doch noch jemand kommt und guckt ob wir einen Parkschein haben. So sicher, das es Nachts nix kostet, sind wir uns nicht. 2 1/2 Std später checken wir in Amsterdam auf dem City Camp ein. Bezahlt wird mit Karte, der Platz wird am Automaten ausgewählt (tagsüber macht das eine Aufsicht). Der Parkschein ist 24 Std gültig und wenn man eine Minute länger drin steht verfällt der Code zum Rausfahren und man muss nachbuchen, und so einen neuen Code kaufen.
Wir stehen auf Platz 51 und nach einer kleinen Pause machen wir uns mit dem Rad auf in die Stadt. 14 Minuten müssen wir auf die kostenlose Fähre zur Central Station (Hauptbahnhof) warten. Auf der Fähre spricht uns dann eine Holländerin an. Sie hat 30 Jahre in Stuttgart gewohnt und kennt unseren Dialekt laughing Sie wollte uns dann unbedingt zum Begijnhof bringen. Wir also hinter ihr und ihrem Fahrad mit Hilfsmotor her. Gott oh Gott ... niemals wär das eine Stadt für mich ... Radfahrer und Roller fahren hier (auf dem Radweg) wie die - Verzeihung- Sau .... Man ist nur damit beschäftigt aufzupassen, das einem keiner in den Weg fährt oder rammt, hauptsächlich die Roller, die düsen ohne Rücksicht auf Verluste vorbei. Die Einheimischen kennen das ja nicht anders, aber für uns ist das schon sehr stressig.
Naja, wir staunen immer wieder über die ganzen Drahtesel, unglaublich was hier steht und rumfährt. Die Autos, in der Minderheit, müssen sich irgendwie ihren Weg bahnen, zwischen Kanälen und Menschen. Überall ist was los, in Cafes, im Park, auf dem Wasser. Und, weil wir irgendwie keinen Plan hatten wo wir eigentlich noch hin sollen oder wollen ... haben wir uns mal wieder verfranst ... bestimmt 5km in die falsche Richtung *lach innocent Aber nur so lernt man die Stadt kennen, gell. Zum Glück haben wir google maps, das hat uns wieder zurück geführt.
5 Std Amsterdam reichen uns für die nächste Zeit.cool

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Was uns die Holländerin noch erzählt hat: viele Häuser sind hier 'schief' gebaut, hängen nach vorne. Das hat natürlich einen Grund. Da die Treppenhäuser ziemlich eng sind und die Bewohner auch mal Möbel brauchen, haben viele Häuser ganz oben Haken angebracht. Dort wird ein Seil einghängt, die sperrigen Teile werden nach oben gezogen und gelangen durch ein Fenster in die Wohnung. Und damit nichts an der Hauswand entlang schrabbelt, hat man die Hauswände schräg gebaut. Eigentlich ganz logisch... wenn man es weiß.