Heute geht es weiter nach Flåm. Morgens ist es nach viel Regen noch recht trüb, aber es bessert sich, je näher wir unserem Ziel kommen. Auf der Fähre Mannheller-Fodnes gilt unsere Ferjekort auch noch. 127 Kronen sparen wir wieder auf der kurzen Überfahrt.
Tunnelen gibt es hier ja wie Sand am Meer, aber heute fahren wir durch einen besonderen, den Lærdalstunnelen, mit einer Länge von 24,51km der längste Straßentunnel der Welt!! Etwa 24 Min brauchen wir um durchzukommen (erlaubte Höchstgeschwindigkeit 80kmh)
10 Minuten später sind wir am Hafen von Flåm. Zwei Kreuzfahrtschiffe liegen im Hafen und dementsprechend viel ist hier los.

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Die "Koningsdam" legt um 18Uhr ab, so lange möchten wir hierbleiben und bei der Abfahrt zugucken.
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Den Film stell ich ein wenn ich Wifi hab.
Zum Übernachten fahren wir weiter, wieder fast nur Tunnel, bis zu einem kleinen Parkplatz am Wasser.

So langsam werden die Nächte wieder etwas dunkler. Es ist immer noch hell, aber nicht mehr taghell.
Um 11Uhr starten wir unsere heutige Tunneltour. Tunnel bauen, das können sie nämlich, die Norweger. Und kurz vorher Schilder aufstellen, was sie kosten, auch. Wir hoffen nur, das wir evtl doch als Auto abgerechnet werden … denn 600 Kronen ab 3,5t ist schon happig für eine Durchfahrt. Aber gut, wir wollen nicht meckern. Bis jetzt haben wir noch keine Krone fürs Übernachten ausgegeben. Also können wir auch den Tunnel- und Straßenbau in Norwegen etwas unterstützen.
Wasserfälle gibt’s mindestens genauso viele wie Tunnelen und einen sehen wir heute ganz nah. Der Låtefossen ist ein Zwillingswasserfall, kurz nach Odda in der Provinz Hordaland. Er liegt direkt an der Fernverkehrsstraße 13, auf der wir fahren. Nach ausgiebigem Bilder machen, fahren wir weiter und suchen uns einen Schlafplatz. Gar nicht so einfach wenn man Fernsehen will und Handyempfang braucht. Da wir durch ein Skigebiet fahren, darf man auf den Parkplätzen oft gar nicht über Nacht stehen. Oder es ist ein Campingplatz in der Nähe. Oder wir haben keinen Empfang … um 19 Uhr finden wir endlich etwas passendes in dem kleinen Ort Hjartdal.

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So langsam werden wir träge … vor lauter faulenzen haben wir vollkommen vergessen, ein Bild von unserer Übernachtungsstätte zu machen. Die Dashcam hat auch nichts aufgenommen … hatte gestern, nach 290km, keine Lust mehr. Kopfweh und müde von dem vielen auf und ab und hin und her … und hab nicht gemerkt, das die Karte voll ist. Naja, ist nicht weiter schlimm, war ein kleiner Schotterparkplatz mit Sitzgelegenheit und Mülleimer.
Heute fahren wir etwa 30km bis zur Stabkirche Heddal, die größte ihrer Art in Norwegen. 15Km weiter ist die Silbermine Kongsberg. Hier darf man 24 Stunden parken und das machen wir auch. Man muss ja nicht jeden Tag 300 km Berg und Tal fahren.

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Um 10, 12 und 14 Uhr starten die Fahrten mit der Bahn durch die Silbermine. Die Lust am Mitfahren vergeht uns aber (bzw. mir) bei dem Anblick des Bähnchens... zum einen sehen die Wagons aus wie Käfige und zum anderen sieht es sehr eng aus... Platzangst darf man da nicht haben. Und dann noch in dieses kleine Loch aus dem kühle Luft strömt … nee, da fahr ich nicht mit! Man hört beim Einfahren der letzten Wägen auch Geschrei, wie auf dem Jahrmarkt in der Achterbahn. Ist bestimmt ein Erlebnis, aber wir müssen ja nicht alles mitmachen.
Wir fahren weiter Richtung Schweden. In Ørje, kurz vor der Grenze, entdecken wir im Vorbeifahren eine alte Schleuse. Wir machen Halt und beobachten, wie gerade ein Schiff durch die Schleuse fährt. Toll!! Und weil uns der kleine Parkplatz gut gefällt und es nicht verboten ist zu übernachten, bleiben wir hier.

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Bei schönstem Sonnenschein geht es heute nach Töcksfors in Schweden. Dort führt eine Straße nach Båstnäs, zu einem Autofriedhof. 1955 gründeten hier die Brüder Ivansson eine Werkstatt, nahe der norwegischen Grenze, und reparierten nicht nur Autos, sie verkauften auch Autos in Einzelteilen nach Norwegen und setzten sie dort wieder zusammen. Die Geschichte kann man z.B. hier nachlesen. Sehr interessant! 
Der Weg hierher ist aber, entgegen aller Erwartungen, recht gut ... wir haben da echt schon richtige Schauermärchen gelesen. Bei Gegenverkehr muß man schon aufpassen und wenn es regnet oder abends bestimmt noch mehr, denn die Straße ist schmal. Und es ist wirklich in der Pampa, das nicht mal das Navi den Ort findet, aber auf den rund 20km stehen immer wieder tolle, gepflegte Häuser und das bis fast zum Schrottplatz. Also soooooo abgeschieden ist das dann doch nicht.
Aber urig und dank des tollen Wetters auch nicht so unheimlich.

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