Die Nacht war sehr luftig, öfter mal starke Windböen und Regen. Aber immer noch besser wie die brütende Hitze daheim. Während wir hier tagsüber um die 18 Grad haben, ist es zu Hause fast das Doppeltesurprised. Da kommt man schon ins überlegen, ob man nicht lieber im Norden bleibtinnocent
Am Strand von St. Peter Ording weht auch eine ordentliche Brise, davon würde ich euch gern ein bißchen schickenkiss
Nach unserem Strandspaziergang essen wir etwas und fahren dann, da man hier nicht über Nacht bleiben darf, nach Itzehoe. Dort gibt es einen kostenfreien Stellplatz für Wohnmobile auf dem Festplatz. Mit Strom für 4 Mobile (nicht kostenfrei) Eine Entsorgung suchen wir vergeblich, mal wieder eine Falschinfo in der App. Also fahren wir wieder ein Stück zurück nach Wilster. Hier, neben Polizei und Colosseum (größte Eventhalle in der Umgebung) kann man auch kostenlos übernachten und es gibt eine Ver- und Entsorgungsstation. Morgen ist rund um die Halle Markt ... mal sehen wie lang wir schlafen können ...

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Spät abends entdecken wir noch einen 'alten Bekannten', der in Platja d'aro ein paar Wohnmobile hinter uns stand. Er kommt aus Itzehoe und ist vermutlich seit kurzem erst aus Spanien zurück. Mal gucken ob wir ihn morgen sehn.

Der Wochenmarkt hat uns nicht beim Ausschlafen gestört, weil wir nichts davon mitbekommen haben. Nach einem kleinen Stadtrundgang wissen wir aber, es gibt ihn, ein paar kleine Stände stehen direkt neben der Eventhalle, wo wir vom Wohnmobil aus nicht hingucken können.
Weiter geht es nach Stade, wo wir uns kurzfristig bei Bekannten vom Crohnfreundehaus angemeldet haben. Dort verbringen wir den Nachmittag mit Kaffee, Kuchen und Kind bobbelnkiss Danke Tatjana fürs Wäsche waschenwink

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Das Wetter ist durchwachsen,regnerisch, bedeckt, 18 Grad. In einer Regenpause machen wir einen kleinen Stadtbummel durch Stade. Sehr schöne Altstadt und grad mal 500 Meter vom Stellplatz entfernt. Um 13Uhr fahren wir los und machen ca 5km weiter, am Stadersand, Mittagspause. Dort kann man direkt an der Elbe parken und Schiffe gucken. Im Cafe "Elbblick" wird heute zu jedem vorbeifahrenden Schiff eine Ansage gemacht. Tolle Idee, so weiß man doch was da so vorbeischippert.
Um 16Uhr sind wir an unserem heutigen Ziel Grasberg. Der Platz ist kostenlos, mit Ver-und Entsorgung und Strom. Das was wir gestern zu meinem Geburtstag schon machen wollte, machen wir heute. Wir studieren zwei Pizzaspeisekarten, die wir uns geholt haben und bestellen dann auf gut Glück. Größe und Zutaten kann man sich aussuchen und alles wird extra berechnet. Komische Sache und die Pizza... naja, kein Vergleich zu Nino's Pizza

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Unser erster Zwischenstopp ist heute Papenburg. Zuerst an der alten Werft und dann bei der Meyer Werft, wo die tollen großen Kreuzfahrtschiffe gebaut werden. Wenn die ausgeliefert werden muss hier die Hölle los sein. Weiter geht's nach Heede, dort wohnen unsere ehemaligen La Volta Nachbarn von Frühjahr 2016. Die Beiden bzw. die Drei, Schäferhund Paula ist ja auch noch da, haben sich sehr gefreut.  Nach unserem Kaffekränzle fahren wir bei Emmen über die Grenze und suchen uns dann einen Stellplatz für heute Nacht. Auf dem Parkplatz am Sportzentrum war nichts von Wohnmobilschild oder ähnliches zu finden. Weil man in Holland vorsichtig sein muss mit 'wild' übernachten, fragen wir lieber nach und finden dann so den offiziellen Stellplatz. Tagsüber kostet der Platz, aber nach Geschäftsschluß kann man kostenlos parken.

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Um halbr neun fahren wir los, nicht das doch noch jemand kommt und guckt ob wir einen Parkschein haben. So sicher, das es Nachts nix kostet, sind wir uns nicht. 2 1/2 Std später checken wir in Amsterdam auf dem City Camp ein. Bezahlt wird mit Karte, der Platz wird am Automaten ausgewählt (tagsüber macht das eine Aufsicht). Der Parkschein ist 24 Std gültig und wenn man eine Minute länger drin steht verfällt der Code zum Rausfahren und man muss nachbuchen, und so einen neuen Code kaufen.
Wir stehen auf Platz 51 und nach einer kleinen Pause machen wir uns mit dem Rad auf in die Stadt. 14 Minuten müssen wir auf die kostenlose Fähre zur Central Station (Hauptbahnhof) warten. Auf der Fähre spricht uns dann eine Holländerin an. Sie hat 30 Jahre in Stuttgart gewohnt und kennt unseren Dialekt laughing Sie wollte uns dann unbedingt zum Begijnhof bringen. Wir also hinter ihr und ihrem Fahrad mit Hilfsmotor her. Gott oh Gott ... niemals wär das eine Stadt für mich ... Radfahrer und Roller fahren hier (auf dem Radweg) wie die - Verzeihung- Sau .... Man ist nur damit beschäftigt aufzupassen, das einem keiner in den Weg fährt oder rammt, hauptsächlich die Roller, die düsen ohne Rücksicht auf Verluste vorbei. Die Einheimischen kennen das ja nicht anders, aber für uns ist das schon sehr stressig.
Naja, wir staunen immer wieder über die ganzen Drahtesel, unglaublich was hier steht und rumfährt. Die Autos, in der Minderheit, müssen sich irgendwie ihren Weg bahnen, zwischen Kanälen und Menschen. Überall ist was los, in Cafes, im Park, auf dem Wasser. Und, weil wir irgendwie keinen Plan hatten wo wir eigentlich noch hin sollen oder wollen ... haben wir uns mal wieder verfranst ... bestimmt 5km in die falsche Richtung *lach innocent Aber nur so lernt man die Stadt kennen, gell. Zum Glück haben wir google maps, das hat uns wieder zurück geführt.
5 Std Amsterdam reichen uns für die nächste Zeit.cool

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Was uns die Holländerin noch erzählt hat: viele Häuser sind hier 'schief' gebaut, hängen nach vorne. Das hat natürlich einen Grund. Da die Treppenhäuser ziemlich eng sind und die Bewohner auch mal Möbel brauchen, haben viele Häuser ganz oben Haken angebracht. Dort wird ein Seil einghängt, die sperrigen Teile werden nach oben gezogen und gelangen durch ein Fenster in die Wohnung. Und damit nichts an der Hauswand entlang schrabbelt, hat man die Hauswände schräg gebaut. Eigentlich ganz logisch... wenn man es weiß.